WM-Silber für Elisabeth Wisniewski

Die deutschen Senioren lieferten bei den 8. Senioren-Hallen-Weltmeisterschaften in Torun dem DLV zu folge ein Feuerwerk an guten Leistungen ab. Sieben Tage lang sammelten die Altersklassensportler Edelmetall und gewannen mit 100 Goldmedaillen, 79 Silber- und 83 Bronzemedaillen für Deutschland die Medaillenwertung vor den USA und Polen.

Einen Anteil an dem guten Abschneiden der deutschen Mannschaft hatte auch die Rodgauerin Elisabeth Wisniewski. Elisabeth trat in 3 Disziplinen an, in ihren Paradisziplinen Hochsprung und Speerwurf, sowie in Weitsprung. Im Hochsprung nahmen 12 Athletinnen der Altersklasse W60 teil. Beginnend bei 1,03m schraubte sich die Latte mit jeder weiteren übersprungen Höhe um 3cm nach oben. Spannen wurde es bei 1,28m. Diese kritische Marke übersprangen zum Teil mit großen Problemen nur noch 6 Athletinnen, darunter Elisabeth Wisniewski. Entscheidend war bei der Vergabe der Medaillen aber die nächste Höhe von 1,31m. Im ersten Versuch rissen alle Springerinnen die Höhe. Im zweiten Versuch übersprangen Elisabeth Wisniewski und Dauerrivalin Jutta Pfannkuche die 1,31m hohe Latte. Im letzten Versuch übersprang noch die Britin Teresa Eades die Höhe. Jetzt war klar: Mit nur noch drei Athletinnen im Wettbewerb, wird es Gold, Silber oder Bronze. Über die 1,34m entschied sich dann die Medaillenvergabe. Jutta Pfannekuche übersprang die Höhe im ersten Versuch und gewinnt Gold. Elisabeth Wisniewski hat zwar einen sehr guten Versuch, bei dem nur millimeter gefehlt haben, gewinnt mit übersprungenen 1,31m aufgrund der geringeren Anzahl der Fehlversuch Silber vor der Britin.

Der Speerwurf Wettbewerb war von starken Windböen charakterisiert. In ihrem ersten Versuch gelang ihr aber gleich ein guter Wurf auf 22,26m. Nachlegen konnte sie vorerst nicht, zog aber nach zwei ungültigen Versuchen als 8. ins Finale ein. In ihrem letzten Wurf gelang Elisabeth Wisniewski nochmal ein guter Wurf und sie verbesserte sich mit 23,32m auf Platz 6.

Das gute Ergebnis bei der Weltmeisterschaft rundete sie mit einem 10. Platz im Weitsprung ab.

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