Home
Aktuelle Presseinfos
Wir über uns
Vereinschronik
Fussball
Turnen allgemein
Turnfeste
Indiaca
Kinderturnen
Kunstturnen
Gymnastik
Trampolinturnen
Leichtathletik
Hap-Ki-Do
Kraftsport
Unser Team
Unser Sportprogramm
Akt. Veranstaltungen
Veranstaltungsarchiv
Service
Impressum
Sitemap
Intern
Kunstturnen männlich - Bundesliga

Chronik des Kunstturnens in der Sportvereinigung Weiskirchen

Kunstturnen weiblich - Sportliche Entwicklung

Die Sportvereinigung Weiskirchen turnte bereits 1977 mit einigen Mädchen auf Gauebene mit.

1978 führte das Ballettstudio Okolicsanyi in Offenbach einen Ballettabend durch, bei dem die Leistungsriege des SVW auftrat und dort massig Applaus erntete. Man sah, das Ballett Training zahlte sich aus. Auch im Jahre 1979 wurde auf Gauebene bei den Pokalwettkämpfen auf den vorderen Plätzen mitgemischt.

1980 wurden auch Mannschaftswettkämpfe durchgeführt und die einzelnen Übungen wurden in vielen Trainingseinheiten deutlich verbessert.

Im Jahre 1981 konnte dann endlich der ersehnte Pokal gewonnen werden. Die erfolgreiche Mannschaft mit Kerstin Kaiser, Kirsten Schwarz, Nathalie Busch, Silke Müller und Heike Köhler holte ihn sich. Im November 1981 wurde gar der  Titel „Hessische Vizemeister“ mit der gleichen Mannschaft erturnt. Die erfolgreichen Trainerinnen waren Lilo Friedrich und Frau Klick.

Auch 1982 wurde der Pokalwettkampf gewonnen und auch der Titel „Hessischer Vizemeister“ konnte nach 1981 mit Erfolg verteidigt werden.

Ab 1984 turnte die Mannschaft der Mädchen der Sportvereinigung in der Landesliga III und im November 1984 konnte sogar der Aufstieg in die Landesliga II gefeiert werden.

Mit Sabine Blahut und Yvonne Helm, die über Jahre hinweg auch als Vorturnerin tätig war, gab es im November 1985 auch 2 Teilnehmerinnen an den Hessischen Nachwuchsmeisterschaften.

Weitere Arbeit wurde als Landesligamannschaft bis 1988 geleistet, dann löste sich die Mannschaft aus mehreren Gründen leider auf.

Entwicklung des Kunstturnens männlich in der Sportvereinigung beginnend mit dem Jahre 1978

Die Grundsteinlegung zu einer stabilen Mannschaft begann bereits im Jahre 1977, mit der Beteiligung einiger Turner an den Gaumeisterschaften. Damals turnten dort Klaus Scharfenberg, Ralf Komo, Kai Köbel und Stephan Grimm, die Trainer waren Eduard Friedrich und Manfred Nilsson. Im Jahre 1978 wurde Steffen Kaiser Gaumeister und auch die anderen SV Turner waren am Start, kurz gesagt – es entstand eine beständige Turnerriege.

1979 waren 2 Mannschaften der Sportvereinigung bei den Gaumeisterschaften mit je 3 Turnern am Start, so dass die sogenannte Streichwertung entfiel, dafür aber alle zum Einsatz kamen. Die Jugendturner sowie die Schüler wurden jeweils Dritter ihrer Klasse. Auch die Mannschaftsarbeit ging kontinuierlich weiter. Im November 1979 bei den Hessischen Meisterschaften erturnte sich Hans-Werner Nünninghoff den Titel Vizemeister und auch Kai Köbel, Steffen Kaiser und Stephan Grimm nahmen an diesem Wettkampf teil.

Inzwischen startete der SVW auch in der Landesliga II mit den Turnern Hans-Werner Nünninghoff, Steffen Kaiser, Raymond Krecke, Norbert Heil, Kai Köbel und Klaus Scharfenberg.

Bereits im Jahre 1981 wurde der Aufstieg in die Landesliga I geschafft. Im November nahm die Mannschaft an dem Aufstiegskampf zur Regionalliga teil. Trotz 50 Mann Fanbus konnte der Aufstieg nicht erreicht werden, die Stimmung schmälerte dies jedoch nicht.

Man turnte eben weiter in der Landesliga. Im Jahre 1982 wurde die Mannschaft der Sportvereinigung dann mit 199,35 Punkten Hessenmeister, einer Punktzahl die bis dahin in der Landesliga noch nie erreicht wurde. Dem Aufstieg in die Regionalliga stand nun nichts mehr im Wege.

Der Aufstiegskampf, an dem 11 Mannschaften teilnahmen, fand am 27.11.1982 in der Sporthalle Hainhausen statt und die SVW Mannschaft siegte souverän. Zu erwähnen wäre der Neuzugang von Kurt Szilier, dem amtierenden Studentenweltmeister am Reck, der aus Rumänien geflohen war und ab sofort die Riege des SVW verstärkte.

Sofort gingen die Vorbereitungen für die nächste Saison auf volle Touren.

Die ersten drei Regionalligawettkämpfe gegen Mannschaften aus Wiesbaden-Sonnenberg, Siegen und Limbach wurden teilweise souverän gewonnen. Man qualifizierte sich für den Aufstiegswettkampf in die 2. Bundesliga am 26.03.1982 in Kehl bei Straßburg. Sensationell wurde bei einem spannenden Wettkampf an diesem Termin der Aufstieg erturnt.

Natürlich wurde als nächstes Ziel der Aufstieg in die 1. Bundesliga angestrebt. In dieser Saison durfte endlich nach einjähriger Sperre, der zweite Rumäne, Dimitri Sarbu turnen.

Erstmals wurden mehrere Vorbereitungswettkämpfe absolviert, auch Freundschaftswettkämpfe. Im März 1984 kam es darauf an, wer schafft den Aufstieg in die 1. Bundesliga. Leider war jedoch an diesem Tag die Riege des TSV Heusenstamm die bessere und der Sportverein musste in der 2. Bundesliga verweilen.

Im August 1984 wurde entschieden, die Kunstturn Bundesliga aufzustocken und der entscheidende Aufstiegskampf zwischen Leverkusen und der Sportvereinigung fand am 20.Oktober 1984 in der eigenen Halle in Weiskirchen statt.

Nach einem spannenden Wettkampf siegte die Mannschaft der Sportvereinigung Weiskirchen. Es turnten Kurt Szilier, Dimitri Sarbu, Dirk Speyer, Steffen Kaiser, Hans-Werner Nünninghoff, Wolfgang Staiger, Bernd Effing, Rainer Kalmbach, Reinhard Dietze(der auch als Trainer fungierte) und Pedro Rühs, dem brasilianischen Meister des Jahres 1983, der inzwischen die Mannschaft durch ausgeglichene Leistungen verstärkte.

Ab 1985 turnte Weiskirchen dann in der 1. Bundesliga und auch Achim Börner, ein Nachwuchsturner, kam zur Mannschaftsaufstellung dazu.

Nach der Saison 1987 stellte man fest, dass das Bundesliganiveau nur mit Mühe gehalten werden konnte. Einige Turner waren gesundheitlich angeschlagen oder beruflich sehr angespannt und auch die finanzielle Lage war nicht eben rosig, denn für einen relativ kleinen Verein ist immer das Sponsorenproblem vorhanden.

So entschloss man sich ab 1988 zusammen mit Heusenstamm eine Kunstturnvereinigung zu gründen, um gemeinsam stark genug zu sein. Diese hatte jedoch keinen langen Bestand und die Sportvereinigung verabschiedete sich endgültig aus dem Hochleistungssport Kunstturnen.


Ihr Familiensportverein in Rodgau