Chronik Abteilung Hap-Ki-Do Jin Jung Kwan bis 2003
Im Mai 1988 wurde HAP-KI-DO bei der Sportvereinigung Weiskirchen – beim Ehrenabend der Tennisabteilung – vorgestellt und im selben Atemzug eine neue Abteilung gegründet „HAP-KI-DO“.
Im März 1990 bestanden die Trainer Roland Keller und Reiner Stork in Kassel vor den Großmeistern IL HAK SONG und YOO die Prüfung zum HAP-KI-DO-Meister. Im selben Jahr wurden mehrere Lehrgänge und Prüfungen abgehalten. Die Abteilung wuchs auf 50 Mitglieder an.
1991, das Jahr mit vielen Höhenpunkten. Pfingsten war die Abteilung Ausrichter des deutschen koreanischen Kirchentages, eigens dieses Ereignisses reiste aus Korea ein Bischof nach Weiskirchen. Der Abteilung und den ca. 2000 Gläubigen blieb diese Veranstaltung unvergessen. Ziel war es und ist es der Abteilung, nicht nur koreanische Kampfkunst, sondern auch Kultur und Geschichte im Rodgau bekannt zu machen.
Im Mai 1991 wurde noch eine Schwesterabteilung „Teak Won Do“ gegründet. Leitung dieser koreanischen Kampfkunst ist unser Meisterschüler und 2 Danträger im „Teak won do“ Georg Kratzyck. Sportlicher Höhepunkt war ohne Zweifel im Oktober 1991 der vierwöchige Lehrgang mit dem Cheftrainer der Koreanischen HAP-KI-DO Federation „Young Ki Song“, 8 Dan.
Zum 3. Male richtete die Abteilung im Jahr 1992 den Süddeutschen koreanischen kath. Kirchentag aus. Auch hier hatte sich hoher Besuch angesagt. Als offizieller Abgeordneter des Koreanischen Olympischen Komitees besuchte uns der Olympiasieger im Marathon von 1936 in Berlin, Kee-Chung Sohn.
Im Oktober 1992 ist unser Abteilungsleiter, Reiner Stork, auf Einladung der Koreanischen HAP-KI-DO-Federation 4 Wochen in Korea zu Gast.
Anlässlich unseres 100jährigen Vereinsjubiläums 1993 findet eine große Vorführung im Festzelt statt. Die Leitung der Gala hatte Großmeister IL Hak Song übernommen. Ein besonderer Gast war Großmeister Choi Kil Bong, der erst kurze Zeit in Deutschland lebte.
Im Frühjahr 1994 konnten wir den bekannten englischen Großmeister im AIKIDO Gerry Williams zu einem Lehrgang, in Weiskirchen begrüßen.
Nachdem sich Großmeister Il Hak Song 1997 aus beruflichen Gründen zurückgezogen hatte, schloss sich die Abteilung, der Jin Jung Kwan Linie unter der Leitung von Großmeister Choi Kil Bong (Europapräsident) an.
Im Jahre 1999 wurde Reiner Stork, von Großmeister Lee(Präsident der Jin Jung Kwan Hapkido Federation), zum Leader of Appointment (Cheftrainer) ernannt.
Markus Reissmann und Reiner Stork legen im gleichen Jahr die Prüfung zum 2. Dan ab.
Mit der Budo–Gala 2000 setzen Hapkidokas internationale Maßstäbe. Neben befreundeten Gruppen wie WT, Aikido, Kickboxen und Judo zeigten wir unter der Leitung von Jasmin Krammig das auch behinderte Menschen auf einem hohen Level Kampfsport ausführen können. Bei dieser Gala Konnten wir Gäste aus Frankreich, Österreich, Hamburg, Kassel, Giessen und natürlich den Präsidenten der Jin Jung Kwan Hapkidofederation Lee Chang Su eigens aus Korea angereist begrüßen. ca. 400 Besucher in unserer Großsporthalle gaben unserer Budo-Gala den würdigen Rahmen.
Im Jahre 2000 wurde Reiner Stork zum 1. Vorsitzenden des Ju-Dan Hapkido e.V. Deutschland gewählt. Markus Schrödter wird 1.Dan und Abteilungsleiter.
2001 Lehrgang mit Großmeister Lee Chang Su. Markus Schrödter legte Prüfung zum 2. Dan und Jutta Berger die Prüfung zum 1.Dan ab.
Im Januar 2002 konnten wir einen Top Fighter für einen Lehrgang nach Weiskirchen verpflichten.
Teakwondo Weltmeister Michael Arndt demonstrierte über 50 Teilnehmer Kicks in Wettkampfpraxis.
Beim Sport und Kulturabend der Geschwister Scholl Schule 2002 feierte unser Demo Team einen gelungenen Auftritt.
„Eine Nacht in Hamburg“ -Gemeinsam mit mehreren befreundeten Hapkidovereinen, wurde in Hamburg unter Großmeister Choi trainiert, geprüft und gefeiert. In diesen Jahren fuhren wir zu Prüfungen Nach Hamburg, Frankfurt, Giessen, Kassel usw., wir besuchten Schwimmbäder, fuhren Kart, gingen Bowling spielen, grillten und feierten noch mehr Aktivitäten aufzuzählen würde diese Rahmen hier sprengen.
Doch das Alles wäre ohne den Einsatz von allen Trainern und vielen Eltern nicht zu realisieren gewesen, deshalb unser besondere Dank.